Sonntag, 24. April 2016

NEIN heißt NEIN!

Es scheint inzwischen allgemein Konsens zu sein, dass eine umfassende Reform des deutschen Sexualstrafrechts dringend notwendig ist. Nur - passiert ist noch nicht viel.
BIsher vier Bundesländer - Hamburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Thüringen - wollen eine grundlegende Reform des Sexualstrafrechts erreichen. Mit ihrem Entschließungsantrag fordern die Länder die Bundesregierung auf, Schutzlücken im Sexualstrafrecht zu schließen und das Grundrecht auf sexuelle Selbstbestimmung zu sichern.
Nach den Plänen der vier Länder solle künftig jede nicht-einvernehmliche sexuelle Handlung strafbar sein. Die Strafbarkeit dürfe nicht von der Gegenwehr des Opfers oder der angewandten Gewalt abhängig gemacht werden. Vielmehr müsse das fehlende Einverständnis des Betroffenen ausschlaggebend sein. Dieses Ziel verfolgt auch das Bündnis "NEIN heißt NEIN!"
Hier mehr lesen >> "Nein-heißt-Nein".
Es gibt dazu auch eine Online-Petition an den Deutschen Bundestag >> Link zur Online-Petition